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10 Tipps für Deine erfolgreiche Business Website 2020

Geschrieben von:

Mitgründer von #amazing

30. Mai 2020

Webdesign Trends unterliegen einer ständigen Veränderung. Im Jahr 2020 erscheinen die Möglichkeiten endlos. Möchtest Du heute eine Business Website für Dein Unternehmen erstellen, ist man vielleicht mit der puren Anzahl an Features und Marketing Tools überfordert, welche einem zur Implementierung in der Website zur Verfügung stehen.

Auch die Möglichkeit des zu wählenden Layouts und Designs scheinen so vielfältig zu sein, dass die Wahl selbst bei einem klar definierten Corporate Design die auswählbaren Variationen unzählbar machen.

Wie sollte die Business Website aussehen und was muss sie können?

Heute sehen wir Designer, die mit Extremen spielen, alte Stile neu erfinden und unaufhörlich mit neuen Techniken experimentieren. Gleichzeitig gibt es einige beliebte Stile, die scheinbar niemals verschwinden, wie beispielsweise der allseits bekannte Minimalismus oder farbenfrohe Flat-Illustrationen. Ebenso sind heute Designstile, welche das Mobile Design oder den Dark-Mode bevorzugen, immer mehr im Trend.

Grundsätzlich gilt: “Keep It Simple, Keep It Basic”!

1. einheitliche Navigation

Eine einfache Navigations-Leiste hat sich die letzten Jahre immer mehr bewährt. Das oftmals schöner im Design implementierbare Hamburger Menü ist heute ein bekanntes User-Interface Element.
Beim designen Deiner Business Website Navigation solltest Du Dich fragen, welche Navigation Dir dabei hilft, Deine Ziele besser umzusetzen.
Viele, als Design-Trends angepriesene Websites, sind schlichtweg eine Katastrophe, wenn es um Conversion Rates geht. Wenn es Deine Absicht ist, den Besucher Deiner Website dazu zu bringen, Dein Produkt zu bestellen oder Deine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen, solltest Du den Website Besucher nicht dazu zwingen eine 5 Minuten lange Maus-Scroll Story durchzuspielen, um an das Ziel des ganzen Unterfangens zu gelangen.

#amazing 10 Tips für Business Websites Webdesign
Hamburger Menü mit MenüSideBar auf unserer Website

2. präzise Überschriften und wenig Text

Kaum ein User liest den kompletten Inhalt Deiner Website. Halte Deine Titel und Untertitel übersichtlich, und gebe dem Nutzer einen Überblick, welche Informationen er im Text finden wird. Der Bogen der Kreativität bei Überschriften ist schnell überspannt und gibt dem Nutzer bei der Informationssuche keine Hilfestellung. Mit Webseiten-Analyse- Software wie z. B. Hotjar lässt sich ganz einfach beobachten, wie Nutzer sich auf Deiner Business Webseite verhalten. Aus den gewonnenen Daten erkennst Du Deine Drop-off Rate und kannst gezielt Änderungen an Deinen Überschriften und Text vornehmen.

3. weniger ist mehr

Nicht jeder Pixel Deiner Page muss mit Text oder Bild gefüllt sein. Bei der Entwicklung des Layouts bzw. bereits bei der Planung des Gestaltungsrasters solltest Du daher auf ausreichend “White Space” achten. Der Begriff „White Space“ bedeutet nicht, dass die Fläche weiß sein muss. Sie enthält lediglich keinen nennenswerten Inhalt.  Zu wenig Freiraum führt dazu, dass eine Website überladen und unübersichtlich wirkt. Dadurch sinkt das Vertrauen der Kunden. Gleichzeitig grenzt der “White Space” verschiedene Flächen voneinander ab und dient daher auch der Strukturierung von Websites.

4. Text und Schriftart

#amazing, , business website

Falls Du die Kunst der Typografie nicht beherrscht, halte Dich lieber an den simplen Grundsatz, dass mehr als 2 oder 3 verschiedene Schriftarten möglicherweise Dein Layout stören könnten. Zudem ist es aus technischer Perspektive von Vorteil, sich auf Schriftarten zu konzentrieren, die auch jeder Nutzer darstellen kann. Benutzt Du individuelle Schriftarten, die  der Nutzer nicht in seiner Schrift-Datenbank hat, besteht die Gefahr, dass Deine Informationen schlecht oder gar nicht dargestellt werden.

Wenn Du einen Zugang zur Adobe Creative Cloud besitzt, hast Du auch Zugriff auf die Adobe Fonts und Adobe Font Pakete. Hier gibt es kuratierte Pakete, die Du für Deine Projekte verwenden oder Dich von ihnen inspirieren lassen kannst.

5. Designstil auf der kompletten Website beibehalten

Achte darauf, dass jede Seite Deines Webauftritts eine einheitliche Form hat und nicht vom Stil abweicht. Nutze die gleichen Schriftgrößen in Deiner Überschriftstruktur und erhalte einen einheitlichen Button-Stil bei. Ausnahmen sind hier sogenannte “Call-To-Action” Handlungsaufforderungen. Diese Handlungsaufforderungen werden direkt an den Nutzer gerichtet, hier erzielt ein Abweichen von der Norm sogar einen positiven Effekt.

6. Website nachhaltig für das Online Marketing designen

Du möchtest mit Deiner Seite immer wieder neue Produkte oder Dienstleistungen bewerben und ankündigen? Es gibt dafür zahlreiche Methoden. Eine einfache davon ist es, Deine Business Website mit Marketing-Tools wie “ConvertFlow”, zu unterstützen. Die Software ermöglicht es Anfängern, ohne viel Coding-Wissen, Websites Anmeldeformulare, Pop-ups, Umfragen und sogar simple Landing-Pages anzufertigen. Die hier gewonnenen Leads kannst Du direkt mit Deiner CRM Software wie Hubspot verbinden. Für alle die schnell an die Limits der heutigen “Landingpagebaukasten Software stoßen oder sich von deren limitierten Umfang kreativ eingeschränkt fühlen, führt kein Weg daran vorbei, sich damit auseinanderzusetzten, wie Marketing-Codesnippets auf Deiner Website implementiert werden können.

Marketing Kampagnen lassen sich mit Deiner Website nur technisch professionell durchführen, wo Du auch Zugriff auf den Code hast und weißt, wo bestimmte Snippets platziert werden müssen. Marketing Plattformen wie z.B. Facebook-Business geben Dir die Möglichkeit, Deine Sales-Funnels zu analysieren und das Benutzerverhalten auf diesen zu verfolgen. Dazu wird in der Regel ein Trackingcode an bestimmten Stellen implementiert, der bei der Aktivierung eines Buttons Nutzerdaten an Deine Marketingplattform sendet. Somit erhältst Du interessante Daten, wie sich Deine Leads der Werbeanzeige weiter auf Deiner Website verhalten.

Zu dem Thema Landingpages haben wir für Dich den Artikel “7 Gründe warum dein Unternehmen eine Landingpage benötigt” verfasst, der Dir dabei helfen kann, an wichtige Landingpage-Eigenschaften zu denken.

7. für den Dark-Mode optimieren


Immer wichtiger und absolut im Trend ist der “Dark-Mode”. Bislang hat kaum ein Browser die Dark-Mode Funktion implementiert. Es gewinnen jedoch Browser Plugins wie der “Darkreader” immer mehr an Beliebtheit. Damit Dark-Mode Nutzer heute und auch in Zukunft nicht von Deiner Website abgeschreckt werden, solltest Du darauf achten, dass alle im Webdesign verbauten Elemente (Layout, Bild und Text) auch im Dark-Mode richtig dargestellt werden.

Wenn Du einen einfachen Weg suchst, Deinen Nutzern einen attraktiven Dark-Mode bereitzustellen, kannst Du dies mit der Implementierung des Dark- Mode-Skripts von “Sandoche” tun. Das Skript findest Du auf Github veröffentlicht unter einer MIT-Lizenz.

Bild links: Demo eines Darkmode Schalters Quelle: Wei Gao Developers Blog
Bild rechts: Beispiel von Text und Bild auf unserer Website – optimiert für den Darkmode

8. Mobile First statt Responsive Design

Während man bislang Desktop-Websites mit Responsive-View Methoden so optimiert hat, dass sie auf kleineren Tablet- oder Smartphonedisplays ebenso attraktiv dargestellt werden, herrscht derzeit der Trend dahingehend, komplette Weblayouts primär auf mobile Geräte aufzubauen. „Mobile First“ steht für Weiterentwicklung des Responsive-Design, ausgehend von der Darstellung auf den kleinen mobilen Displays. Die Darstellung wird von klein auf groß skaliert.

„Designed for mobile first forces you to embrace these contraints to develop an elegant mobile-appropriate solution. But the benefits go well beyond mobile. Small screen sizes force you to prioritize what really matters to your customers and business.“ 

Der Begriff „Mobile First“ wurde 2010/2011 durch den Webdesign-Experten Luke Wroblewski geprägt
#amazing, , business website
Quelle: Adobe XD

Inhalte und Funktionen fokussieren sich auf das Wesentliche. Wenn es der Webauftritt erfordert, werden je nach Displaygröße für Desktop- und Tabletversionen weitere Inhalte und Effekte hinzugefügt – technisch gesehen: nachgeladen. „Mobile First“ macht aus der vermeintlichen Schwäche (dem Platzmangel auf kleinen Bildschirmen) einen Vorteil. Auf unwesentliche Informationen und Bedienelemente wird verzichtet, zugunsten einer benutzerfreundlichen, übersichtlichen und optisch angenehmen Webdesign-Lösung für alle Bildschirmgrößen. Konzeptionell bedeutet, zuerst nach den wichtigsten Inhalten und Funktionen einer Seite zu fragen. „Mobile First“ bedeutet, eine konsequente Priorisierung des Inhalts: „Mobile First = Content First“.

9. Social Login

Sobald Du Deinem Kunden die Möglichkeit geben möchtest, ein eigenes Nutzer-Profil oder den Warenkorb / Bestellverlauf in Deinem Online-Shop zu speichern und einsehen zu können,  solltest Du nicht auf die unkomplizierte Registrierungs- und Loginmethode “Social Login” verzichten. Websites und Online-Shops verzeichnen eine deutliche Steigerung der “Registrierungs-Willigkeit”, wenn die Eingabe von E-Mail und Passwort entfällt. Zudem profitiert der Nutzer von einem sicheren Login. Zugangsdaten werden in einem verschlüsselten Token gespeichert, welcher nur zur Authentifizierung dient und nicht vom Website-Betreiber eingesehen werden kann.

10. DSGVO (Datenschutzgrundverordnung)

Achte auf den Datenschutz auf Deiner Website. Das bedeutet, dass Deine Datenschutzerklärung genau das aussagt, wie Du mit den Daten Deiner Kunden umgehst, welche Skripte Du ausführst und Klarheit verschaffst, welche Tracking-Software Du benutzt. Cookie Opt-out Einstellungen sind auch immer von Vorteil, weil Du damit den Usern immer direkt ermöglichst, selber Cookie-Einstellungen zu verwalten. Streng genommen, sollten Tracking-Cookies sowieso erst auf der Festplatte Deiner Website-Besucher geschrieben werden, wenn sie dem auch explizit einwilligen. Achte darauf, nicht einfach Tracking-Scripte im <head> Bereich Deiner Webseite zu implementieren. Gute DSGVO konforme Cookie Skripte bieten Dir die Möglichkeit, die Skriptausführung von Tracking-Cookies erst auszuführen, wenn die ausdrückliche Zustimmung erfolgt ist.

#amazing, , business website


Wenn Du Deine Website auf WordPress baust, kann ich Dir Borlabs Cookie empfehlen. Das Tool ermöglicht es Dir, Deine Trackings-Skripte DSGVO konform, erst nach Nutzereinwilligung zu laden.

Fazit

Die Möglichkeiten für eine erfolgreiche Business Website sind vielfältig.

Wenn Du diese 10 Tipps als Grundlage beherzigst, steht Deinem erfolgreichen Internetauftritt nichts mehr im Wege. Vergiss nicht, es sind Deine Kunden und ihre Bedürfnisse die im Fokus stehen, daher richte Deinen Webauftritt nach ihnen aus.

Möchtest Du, dass wir Deine Unternehmenswebsite erstellen oder Re-designen? Kein Problem, auch wenn Du nicht aus Bayern bist (die Technik macht’s möglich), wir sind hier, um Dir und Deinem Unternehmen zu helfen.

Hast Du Fragen rund um dieses Thema? Dann hinterlasse hier Dein Kommentar oder schicke uns eine E-Mail, wir freuen uns von Dir zu hören!

Wer ist "#amazing" ?

#amazing ist eine auf Webdesign spezialisierte Internetagentur aus Regenburg in Bayern. Wir verhelfen Unternehmer(innen) zu einem ausdrucksvollen Webauftritt.

Geschrieben von:

Jeremias Janowski
Mitgründer von #amazing

Beitrags Infos:

30. Mai 2020

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